Von Deutschland nach Sansibar: Aufgeregt aber neugierig

Die Trainerin posiert mit einer Jungenmannschaft vor einem Handballtor und hält einen Pokal in der Hand.

Madinas erste Eindrücke als freiwillige Handballtrainerin in Tansania.

„Am Anfang war ich sehr aufgeregt, aber auch sehr neugierig, wie meine Spieler sein werden und wie meine Gastfamilie sein wird.“

Madina spielt seit vielen Jahren Handball in Deutschland. Und das auch auf professionellem Niveau.

Der Schritt, von einer Spielerin zu einer trainierenden Sportfreiwilligen von Kinder- und Jugendmannschaften in einem noch unbekannten Land zu werden, erfordert schon eine gewisse Portion Abenteuerlust.

Doch Madina bringt etwas mit, das sich nicht immer in einen Lebenslauf packen lässt: Sie kennt den Handballsport, weiß, was ein gutes Team ausmacht, und hat richtig Lust, ihr Wissen weiterzugeben und eine positive Teamatmosphäre in ihrem Projekt zu schaffen.

„Was dann auf mich zukam, waren echt liebenswerte Menschen. Alle waren super nett und haben mich gut aufgenommen.”

Raus aus der Komfortzone, rein ins Handballabenteuer

Sie möchte auf Sansibar aber nicht nur trainieren. Sie will junge Menschen durch Sport stärken, Verantwortung übernehmen, eine neue Kultur kennenlernen und natürlich ihr Englisch verbessern. Und ganz nebenbei merkt sie: Es kann ziemlich viel Spaß machen, ein bisschen aus der Komfortzone herauszukommen.
„Die ersten Trainings mitden Kindern haben mir auch sehr viel Spaß gemacht. Ich denke, die Kinder haben ebenfalls Spaß dabei.“

„Ich versuche, das Training abwechslungsreich zu gestalten und würde sagen, dass das bisher ganz gut klappt. Besonders gefreut hat mich, dass die Jungs, die vor kurzem in Pemba waren, das Turnier gewonnen und einen Pokal mit nach Hause gebracht haben.“

Madina unterstützt mit ihrer Freiwilligenarbeit bei „Zanzibar Handball“ in Kooperation mit dem „Goal for Goals Sport Centre“ in Tansania Kinder und Jugendliche im Sport. Wir sind überzeugt, dass ihre positive Einstellung auf ihre neuen Schützlinge und auch auf das „Handball for all“-Projekt überspringen wird.

„Ich bin gespannt, was noch auf mich zukommt und was ich in der nächsten Zeit noch erleben werde.“