Informationen über COACH ABROAD

Wer wir sind, was wir tun und warum du deine Freiwilligenarbeit als Sporttrainerin oder Sporttrainer im Ausland mit COACH ABROAD machen solltest.

A little boy is lying on the floor, attentively reading a manual describing various sports exercises.

Über COACH ABROAD – wo Sport auf soziale Wirkung trifft

COACH ABROAD verbindet sportbegeisterte Freiwillige mit sozialen Sportprojekten in Afrika, aktuell in Südafrika, Kenia und Tansania. Im Mittelpunkt steht nicht Wohltätigkeit, sondern nachhaltige Entwicklung: Freiwillige stärken lokale Trainerinnen und Trainer durch ihr sportliches Fachwissen, ohne deren Rolle zu übernehmen. COACH ABROAD wurde von Nicola Scholl gegründet, einer ehemaligen Bundesligahandballerin mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in der Sportentwicklung in Afrika.

Eine größere Gruppe von Mädchen und Jungen sitzt mit einem freiwilligen Sporttrainer auf dem Rasen und hört aufmerksam zu.

Gründe, warum du mit COACH ABROAD ins Ausland gehen solltest

COACH ABROAD bietet drei Kerneigenschaften: Alle Partnerprojekte werden aktiv überprüft und tragen ein mehrstufiges Vertrauenssiegel. Die Preismodelle sind transparent und die Programmgebühren fließen dabei sowohl in die Organisation und Begleitung der Freiwilligeneinsätze als auch in Unterkunft, Verpflegung und den laufenden Projektbetrieb vor Ort. Und statt austauschbarer Massenangebote vermittelt COACH ABROAD gezielt gemeindebasierte Projekte, in denen Freiwillige echte Verantwortung tragen und sichtbare Wirkung erzielen.

Ein Turnierteilnehmer studiert aufmerksam eine Informationstafel über Wasser- und Umweltverschmutzung.

Wer steckt hinter COACH ABROAD?

COACH ABROAD wurde von Nicola Scholl gegründet – einer ehemaligen deutschen Handball-Bundesligaspielerin, die 2009 selbst als Freiwillige in Südafrika arbeitete und 2013 die Sport- und Jugendentwicklungsorganisation PlayHandball ZA gründete. Sie den DOSB und die GIZ im Bereich Sport für Entwicklung und ist Initiatorin der ersten Handball- und Bildungsturnierserie in Südafrika. Ronny Fischer bringt als selbstständiger Designer und Weltreisender seine Überzeugung ein, dass Reisen und interkulturelles Verstehen junge Menschen nachhaltig prägen. Beide verbindet die Mission, Sportbegeisterte mit sozialen Projekten zu verbinden, die echte Wirkung entfalten.

Zwei freiwillige Sportcoaches haben sich gegenseitig die Arme um die Schulter gelegt und beobachten das Sporttraining.

Das „Badge of Trust“ von COACH ABROAD

Das „Badge of Trust" ist das Prüfsiegel von COACH ABROAD für vertrauenswürdige Partnerprojekte, vergeben in Bronze, Silber oder Gold. Bewertet werden mehrere Kriterien, darunter transparente und verlässliche Kommunikation mit Freiwilligen, positive Erfahrungsberichte früherer Teilnehmender sowie nachhaltige Bemühungen zur Qualitätssicherung im Projekt. Außerdem möchten wir auch die Partnerprojekte zu hervorragender Leistung motivieren.

Ein weißer Arm streckt in überheblicher Stellung einem farbigen Arm die Hand entgegen.

Der „White Savior Complex“ in der Freiwilligenarbeit

Der „White Savior Complex" bezeichnet die Tendenz privilegierter Menschen aus dem globalen Norden, sich in Entwicklungszusammenhängen als Retter zu inszenieren, oft unbewusst und trotz guter Absichten. In der Freiwilligenarbeit äußert sich dies durch Bevormundung, oberflächliche Kurzzeiteinsätze und die Ignoranz lokaler Perspektiven. COACH ABROAD thematisiert dieses Phänomen offen im Bewerbungsprozess: Freiwillige werden gezielt darauf vorbereitet, als lernende Partnerinnen und Partner aufzutreten, nicht als Helfende von oben.

Arm in Arm posiert eine Kinder- und Jugendsportmannschaft vor einem Tor für ein Foto.

Teamwork, Respekt, Verantwortung, Gesundheit – die positiven Auswirkungen des Sports

Obwohl Sport in vielen afrikanischen Ländern kulturell tief verankert ist – kenianische Läufer dominieren den internationalen Ausdauersport und westafrikanische Fußballer spielen in Europas Top-Ligen – bleibt vielen Kindern und Jugendlichen der Zugang zu organisiertem Training verwehrt. Fehlende Ausrüstung, weite Wege, Kriminalität im Umfeld oder kulturelle Barrieren verhindern die Teilnahme. Dabei stärkt strukturiertes Sporttraining nachweislich Konzentration, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen und eröffnet in Ländern wie Kenia sogar Zugänge zu Bildungsförderung durch Stipendienprogramme.

Ein freiwilliger Sportcoach erklärt Kindern und Jugendlichen den folgenden Trainingsablauf.

Die Herausforderung der Abhängigkeit überwinden

Gut gemeinte Freiwilligenprojekte können ungewollt Abhängigkeiten schaffen, wenn sie auf kurzfristige Lösungen statt auf nachhaltige Entwicklung setzen. COACH ABROAD setzt daher auf partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Freiwillige stärken lokale Coaches und Projektverantwortliche, statt deren Rolle zu übernehmen. Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe – durch Wissensweitergabe, Stärkung lokaler Kompetenzen und wirtschaftliche Unterstützung der Gastfamilien. Kulturelle Sensibilität und die Einbeziehung aller Beteiligten in Entscheidungsprozesse sind dabei ebenso entscheidend wie ein Einsatzzeitraum, der echten Fortschritt ermöglicht.